Without any promotion or advertisment Piper Verlag, Germany,
released Walter Moer´s "Schrecksenmeister" on 31 August
2007. So with this surprising turn, the release date of the Milch Oper/
Milk Opera is rescheduled for the
Leibziger Buchmesse 2008, Germany. Admin 14.09.2007
"De Lactata" - Die
Milchoper
ein Libretto nach Motiven von Walter Moers (1)
Eine Geschichte aus der Tiefe der 2364. Dimension,
in der sich
Gallertwesen von Musik ernähren,
die auf Instrumenten aus Milch
gespielt wird (2).
Diese Geschichte um Liebe und Verlust, Sehnsucht und Mut hat sich
wirklich zugetragen!
Durch einige merkwürdige Forscher, ihre Namen
werden zu ihrem Schutz verschwiegen, deren Experimente auf dem Gebiet
der Dimensionsloch(3) -Froschung(4) mit einem immensen technischen
Aufwand Früchte trugen,
erhielten wir
von den hier berichteten Ereignissen Kenntnis.
Zur Verdeutlichung ihrer Froschung, hier
eine schematotische(5) Darstellung der Zeit- und Ortsverhältnisse
in einem Dimensionsloch. Der Einfachheit wegen sind hier nur die Zeitebenen
angegeben, da Zeit
und Ort relativ
zueinander
sind, wie z.B. an dem Sprichwort "heute hier, morgen dort",
leicht zu erkennen ist.

Die, aus dieser
Froschung entstandenen Aufnahmen wurde mit einem neuartigen 2000-Spur
Aufzeichungsgerät,
das die Grenze des derzeit technisch Machbaren darstellt und wohl noch
sehr lange darstellen wird, gemacht. Dies führte
zu einer Komprimierung der verbleibenden 364 Dimensionskanälen auf 2000
Aufzeichungskanäle,
was zu einer
gewissen Unschärfe der Aufzeichnungen führte.
Da dieses Gerät
aufgrund seiner Größe nicht transportiert werden kann, mußte
zur Weitergabe der Aufzeichungen, das aufgenommene Material
noch wesentlich bearbeitet werden und in die Grundlegenden Faktoren -
Länge,
Breite, Höhe,
Zeit, diverse Frequenzbänder (z.B. Tonhöhe, Tonfarbe), Lautstärke,
Ort und Variable - zerlegt werden.
Dazu
wurden die "Instrumente
aus Milch", virtuell im Rechenzentrum des Labors für Frequenztestforschung
am IAI (Institut für Angewandte Irrelevanz) nachgebildet.
Die Analyseergebnissen der einzelnen Spuren dienten dann als Steuerungsparameter für
die virtuellen Milchinstrumente, da in unserer Dimension
Milch und Instrumente zwar coexisitieren können aber nicht als
Entität.
Durch Hochleistungsalgorithmen, erdacht von den besten Gehirnen, die
an einem Kopf Platz haben, zusammen mit viel manueller Feinabstimmung
gelang es schließlich
eine, für
Menschen akustisch wahrnehmbare Aufnahme zu erstellen, die sich auch
auf einfache
Weise wieder- und weitergeben
lässt.
Wenn auch das Verfahren weitere Unschärfen bedingt, so ist
es dennoch gelungen den KERN, bzw. die SUBSTANZ, zu erhalten.
Das einzige Problem dabei ist, dass dies die EINZIGE verbleibende
Version des gesamten Aufnahmevolumens ist, da es anscheinend durch
das entropische Feld eines unachtsam abgestellten, mit Milch gefüllten
Glases, zu einem Laborunfall kam, welcher das vollständige Verschwinden
des Labors, sowie der, zu diesem Zeitpunkt sich dort befindenden
Wissenschaftler, zur Folge hatte. Die Mitarbeiter gelten weiterhin
als vermisst, die Lage als ungeklärt.
Aufgrund der obskuren Natur dieser Dimensionslochphänomene ist
es theoretisch aber auch durchaus möglich, daß auf zeit-/ortstechnischer
Ebene, sich diese Wissenschaftler nie für die Arbeit für
dieses Forschungsprojekt zusammengefunden haben und damit das Labor
nie existiert
hat.
Letzter Forschungstand:14.Mar.2007.
(1) "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär".
Moers, Walter. Piper Verlag.
"Stadt der Träumenden Bücher", S
111-130.
Moers, Walter, Piper Verlag
(2) "Die
13 1/2 Leben des Käptn Blaubär", S.
132-134.
(3) ebd. S. 265 f
(4) Frösche scheinen die Eigenheit zu habe sich unverändert
durch die Dimensionen bewegen zu können. Weswegen der Frosch die
ideale "Laborratte" der Dimensionslochforschung ist. Der seltsame
Humor des Wissenschaftsteams machte deshalb aus "Forschung" die "Froschung"
und damit
das Präfix "Dimensionsloch" überflüssig.
(5) "schematisch-chaotische-totale˜, oder "schematisch
total chaotische˜,
stellt im Gegensatz zum trivialen Schema, einfache Dinge auf komplexe
und holisitsch unübersichtliche Weise dar.